FDP-Chef Claus-Peter Dißmer besucht das Europa-Parlament

dissmer_europaWUNSTORF -pot- Der Vor­sit­zende des Wunstor­fer FDP-Stadt­ver­ban­des, Claus-Pe­ter Diß­mer, be­suchte zu­sam­men mit ei­ner Rei­se­gruppe und sei­ner Ehe­frau Helga auf Ein­la­dung der Eu­ropa-Ab­ge­ord­ne­ten Ge­sine Meiß­ner (Wen­nig­sen) das Eu­ropäi­sche Par­la­ment in Straß­burg. Zum Pro­gramm sei­nes Be­suchs gehör­ten un­ter an­de­rem die Teil­nahme an ei­ner Ple­nar­sit­zung des Par­la­men­tes, Ge­spräche mit Ab­ge­ord­ne­ten ü­ber de­ren Fach­ge­biete Ar­beit, So­zia­les, Ver­kehr und Tou­ris­mus so­wie ü­ber die Aus­wir­kun­gen eu­ropäi­scher Ge­setze auf die Kom­mu­nal­po­li­tik. The­men der Ple­nar­sit­zung bil­de­ten Er­klärun­gen des Ra­tes und Kom­mis­sion in Vor­be­rei­tung auf die Sit­zung des Eu­ropäi­schen Ra­tes.

Diß­mer zeigte sich er­staunt darü­ber, wie viele Ent­schei­dun­gen, die so­wohl in Straß­burg wie auch in Brüs­sel ge­trof­fe­nen wer­den, sich un­mit­tel­bar auf die na­tio­nale Ge­setz­ge­bung aus­wir­ken. Nach Mei­nung von Ge­sine Meiss­ner ist der Zu­sam­men­halt Eu­ro­pas ge­rade bei der herr­schen­den Wirt­schafts- und Fi­nanz­krise von ent­schei­den­der Be­deu­tung.
In die­sem Zu­sam­men­hang for­derte Meiss­ner in der am Nach­mit­tag fol­gen­den Ple­nar­sit­zung, dass güns­tige Flüge nicht zu Tode re­gu­liert wer­den dür­fen. Sie be­grüßte zwar als ver­kehrs­po­li­ti­sche Spre­che­rin der FDP die Re­so­lu­tion des Eu­ropäi­schen Par­la­men­tes zum bes­se­ren Schutz von Flug­gäs­ten im Fall der In­sol­venz der Air­li­ne, warnte aber vor zu büro­kra­ti­schen Re­geln. Die Ab­ge­ord­ne­te: „Wenn ein Flug­un­ter­neh­men Pleite geht, blei­ben die Rei­sen­den im schlimms­ten Fall am Ur­laub­sort sit­zen. Diese Lü­cke im Re­ge­lungs­sys­tem muss ge­schlos­sen wer­den, um Ver­brau­cher zu schüt­zen. Ver­brau­cher­schutz darf aber nicht auf Kos­ten der An­ge­bots­viel­falt ge­hen. Ge­rade güns­tige An­bie­ter, die nicht in größe­ren Al­li­an­zen mit an­de­ren Flug­ge­sell­schaf­ten ver­bun­den sind, wer­den bei ü­ber­trie­be­nen Ver­brau­cher­schutz­re­geln un­ver­hält­nis­mäßig be­las­tet. Die EU sollte güns­tige Flüge nicht im Na­men des Ver­brau­cher­schut­zes zu Tode re­gu­lie­ren.“

(Wunstorfer Stadtanzeiger, vom 05.06.2009)

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