FDP im Aufwind – Stadtverband trifft erste Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2016

Nach dem sehr guten Wahlergebnis für die Hamburger FDP haben die Freidemokraten nach Meinung des Vorsitzenden des FDP-Stadtverbands in Wunstorf, Daniel Farnung, ihre Talsohle nun endgültig durchschritten. „Der Neustart der FDP nach dem Drei-Königstreffen in Stuttgart ist geglückt, das hervorragende Wahlergebnis in Hamburg ist der endgültige Beweis“, so Farnung. Dreikönig habe der FDP nicht nur Aufmerksamkeit und bessere Umfragewerte verschafft, sondern auch ihren Stolz zurückgegeben. „Die intensive Leitbilddebatte im letzten Jahr und der gelungene äußere Neuauftritt haben sich gelohnt: Es geht endlich wieder los!“

Das zeige sich seit einigen Wochen auch in Wunstorf, wo nach Auskunft des stellv. Vorsitzenden und Pressesprechers Thorben Rump in den sozialen Medien Facebook und Twitter ein deutlich höheres Interesse an der Arbeit des Wunstorfer Stadtverbands zu beobachten ist. „Wir haben in allen Medien, egal ob Homepage, Facebook oder Twitter unsere Zugriffszahlen in den letzten 3 Monaten verdoppeln können. Mit derzeit über 200 Fans bei Facebook haben wir, weit vor SPD und CDU, den mit Abstand erfolgreichsten Auftritt aller Wunstorfer Parteien“ freut sich Rump.

Farnung und Rump, die bei der Jahreshauptversammlung im März wieder für die beiden Spitzenpositionen der FDP in Wunstorf kandidieren werden, sehen jetzt auch den Kommunalwahlen im nächsten Jahr optimistisch entgegen. „Wenn sich der positive Trend der Partei weiter fortsetzt, wird uns das auch den Kommunalwahlkampf erleichtern. Wir versuchen daher jetzt schon, die Aufmerksamkeit für die Freidemokraten auf die Seeprovinz zu lenken“, erklärte Farnung. So wird der nächste Parteitag des FDP-Kreisverbands Region Hannover am 09. Mai in Steinhude stattfinden, an dem auch der Landesvorsitzende Stefan Birkner teilnehmen wird.

Wie die Bundespartei und die Hamburger FDP werden auch die Freidemokraten in Wunstorf die Bildung in den Mittelpunkt des Kommunalwahlkampfs stellen. “Kinder sind  vielfältig und nicht alle gleich. Deshalb brauchen wir auch den Erhalt des vielfältigen Schulsystems und keine Einheitsschule, wie sie von der Landesregierung mit dem neuen Schulgesetz durchgesetzt werden soll“, so Farnung. Und Rump warnt:“„Noch nie war die Gefahr für die Gymnasien, für unser vielfältiges Schulsystem, so groß wie heute. Wir sehen schon heute wie die Mehrheit im Rat die Vorgaben aus dem Land nutzt um endlich Fakten auch in Wunstorf zu schaffen, indem alle verfügbaren Mittel in die IGS fließen und die Grünen schon eine zweite IGS in der Barne fordern.“

Und Rump setzt nach: „Mit der Änderung des Schulgesetzes wird es künftig ausreichen, wenn Schüler morgens innerhalb von 60 bis 90 Minuten ein Gymnasium erreichen. Damit wäre auch das Hölty möglicherweise bald obsolet – unabhängig davon, dass 90 Minuten Schulweg aus meiner Sicht absolut nicht akzeptabel sind und nur zeigen, dass Rot/Grün bei allen ideologischen Spielchen das wichtigste aus den Augen verloren hat – die Schülerinnen und Schüler!“

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