FDP-Vorsitzender Dißmer plädiert für eine wirkliche Steuerreform

WUNSTORF pot In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr forderte der Vorsitzende des FDPStadtverbandes, ClausPeter Dißmer, bei der gut besuchten Hauptversammlung seiner Partei in der Gastwirtschaft „GildeBräuEck“ von den Mitgliedern Verständnis für die aufgetretenen „Anlaufschwierigkeiten“ der schwarzgelben Koalition in Berlin. Dißmer: „Man muss ihr Zeit gönnen, um sich zusammen zu finden und gemeinsame Ziele festlegen zu können.“ ClausPeter Dißmer: „Einseitige Steuerentlastungen auf Bundesebene helfen nicht weiter, wenn durch sie den Kommunen vor Ort der Hals zum Atmen zugeschnürt wird.

Wenig glücklich zeigte er sich dagegen mit den seiner Meinung nach teilweise überzogenen Steuerentlastungen, auch wenn die eingeschlagene Richtung letztlich die richtige wäre. Der Vorsitzende: „Einseitige Steuerentlastungen auf Bundesebene helfen nicht weiter, wenn durch sie den Kommunen vor Ort der Hals zum Atmen zugeschnürt wird.“ Und weiter: „Unser Steuersystem bedarf einer grundlegenden Reform, die diesen Namen auch verdient.“

Dißmer hieß es gut, dass es in Wunstorf weiter vorangeht. In diesem Zusammenhang begrüßte er es, dass sowohl der Alte Markt wie auch die neue HöltySporthalle im kommenden Frühjahr fertiggestellt werden und die Stadt, trotz klammer Kassen, weiter wichtige Projekte verwirklichen wird, so unter anderem die Einrichtung der IGS, die Planungen für die neue Sporthalle der Oststadtschule und die Schaffung weiterer KitaPlätze.

Nach einer längeren, angeregten Diskussion zeichnete sich in der Meinungsbildung eine deutliche Mehrheit für die Übernahme der Trägerschaft für die IGS durch die evangelische Kirche ab. Dißmer ehrte Mitglieder, die sich im vergangenen Jahr um die Partei in besonderer Weise auf den verschiedensten Gebieten verdient gemacht haben. Zu ihnen gehörten Thorsten Dolle, Torben Rump und Dietrich Reuter.

(Wunstorfer Stadtanzeiger)

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